Täglich ~40 Mal blockieren Bahnschranken den Stadtverkehr. Mit der Landesgartenschau 2027 droht der Verkehrskollaps. Das WiR-Konzept zeigt den Weg: Bahn unter die Erde, Kurpark obendrauf, U-Bahn nach Nürnberg und Würzburg.
Bahnschranken lähmen Bad Windsheim täglich – und die Landesgartenschau macht es dramatisch schlimmer
Die Bahnschranken sperren die wichtigsten Straßen Bad Windsheims täglich ~40 Mal. Jede Sperrung dauert 3–5 Minuten.
Wer an einem Bahnübergang wartet, verliert bis zu 4 Minuten. Im Berufsverkehr entstehen Staus bis weit in die Ortsteile.
Die Landesgartenschau erwartet 2,8 Millionen Besucher. Ohne Lösung droht ein vollständiger Verkehrskollaps in der Innenstadt.
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Drei Maßnahmen für eine mobile, lebenswerte Zukunft Bad Windsheims
Nach dem Vorbild von Stuttgart 21 soll der Bahnhof Bad Windsheim komplett unterirdisch verlegt werden. Die Aischgrundbahn führt dann in einem Tunnel unter der Stadt durch – alle drei Bahnübergänge entfallen.


Bad Windsheim wird zum zentralen Umsteigepunkt zwischen VGN (Nürnberg) und VVM (Würzburg). Die U3 vom Nürnberger Flughafen wird bis Bad Windsheim verlängert, eine neue Linie führt weiter nach Würzburg Hauptbahnhof.
Unter dem Kurpark entsteht eine 3-stöckige Tiefgarage mit 500 Stellplätzen, fußläufig zu Landesgartenschau, Innenstadt und Bahnhof. Auf der ehemaligen Bahntrasse entstehen ~120 neue ebenerdige Parkplätze und ein Radweg.

Warum die Bahnunterlegung die richtige Entscheidung für Bad Windsheim ist
Offizielle Pressemitteilung und Kontaktinformationen
Liste WiR e.V. – Windsheimer und Ortsteilbürger ins Rathaus | Bad Windsheim, März 2026
Bad Windsheim, 25. März 2026
BAHNUNTERLEGUNG JETZT – WiR ZEIGT, WIE ES GEHT
Die Bürgerinitiative WiR – Windsheimer und Ortsteilbürger ins Rathaus e.V. hat ein umfassendes Konzept zur Verlegung der Aischgrundbahn unter die Erde vorgelegt. Das Konzept sieht vor, den Bahnhof Bad Windsheim nach dem Vorbild von Stuttgart 21 unterirdisch zu verlegen, alle drei innerstädtischen Bahnübergänge aufzulösen und Bad Windsheim als intermodalen Mobilitätsknotenpunkt zwischen Nürnberg und Würzburg zu positionieren.
„Täglich wird die Stadt Bad Windsheim rund 40 Mal gesperrt – wegen einer Bahn, die seit Jahrzehnten die Stadtentwicklung blockiert. Das muss sich ändern, und das ändert sich, wenn wir jetzt handeln. Mit der Landesgartenschau 2027 haben wir ein einmaliges Zeitfenster."
– WiR-Vorstand, Liste WiR e.V.
Das Kernproblem: Die Bahnübergänge an der Jahnstraße, Bahnhofstraße und Külsheimer Straße blockieren täglich den gesamten Stadtverkehr. Jede Sperrung dauert 3 bis 5 Minuten und erzeugt Staus, die sich weit in die Wohngebiete erstrecken. Mit der Landesgartenschau 2027, zu der bis zu 2,8 Millionen Besucher erwartet werden, droht eine Situation, die die Stadt überfordert.
Die WiR-Lösung besteht aus drei Bausteinen:
1. Unterirdischer Bahnhof: Die Aischgrundbahn wird in einem Innenstadttunnel unter die Erde verlegt. Der Bahnhof erfolgt in Tieflage nach dem Vorbild Stuttgart 21. Alle Bahnübergänge entfallen. Die Landesgartenschau und die Innenstadt sind dann ohne Barriere verbunden.
2. U-Bahn-Anbindung: Die Nürnberger U-Bahn wird vom Endpunkt Flughafen über Cadolzburg, Langenzenn und Neustadt an der Aisch bis Bad Windsheim verlängert. Eine zweite Linie verbindet Bad Windsheim mit Würzburg Hauptbahnhof. Bad Windsheim wird damit zum Umsteigepunkt zwischen den Verbünden VGN und VVM – strukturell vergleichbar mit dem Umsteigepunkt am Erlanger Bahnhof.
3. Parkraumkonzept: Unter dem Kurpark entsteht eine dreigeschossige Tiefgarage mit 500 Stellplätzen, fußläufig zum Landesgartenschau-Gelände und zur Innenstadt. Auf der ehemaligen Bahntrasse entstehen zusätzlich rund 120 ebenerdige Stellplätze sowie ein durchgehender Radweg durch die Stadt.
Finanzierung: Das Projekt soll im Rahmen des GVFG (Gemeindeverkehrs- finanzierungsgesetz), des Bundesschienenwegeausbaugesetzes sowie europäischer Fördermittel für urbane Mobilität finanziert werden. Eine erste Kostenschätzung geht von 180 bis 250 Millionen Euro aus – vergleichbar mit Projekten dieser Größenordnung in Bayern.
WiR fordert die Stadt Bad Windsheim, den Landkreis Neustadt an der Aisch sowie den Freistaat Bayern auf, das Konzept in die Machbarkeitsstudie einzubeziehen und die notwendigen Planungsschritte einzuleiten. Die Zeit drängt: Eine Umsetzung bis zur Landesgartenschau 2027 ist bereits nicht mehr möglich – aber eine Perspektive für 2030 ist realistisch, wenn jetzt gehandelt wird.
Alle Grafiken, Simulationen und weiterführende Informationen stehen unter liste-wir.org zur Verfügung.
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Antworten auf die wichtigsten Fragen zum WiR-Konzept